Freitag, 30. Oktober 2015

[ #geschichte ] Unterrichtsmaterialien zur Ostasiatischen Archäologie: Die Seidenstraßen

Über Jahrhunderte verbanden Karawanenstraßen das Abendland mit dem Orient, die
unter dem Begriff Seidenstraße zusammengefasst wurden. 

Straßen der Begegnung. Die Bezeichnung geht auf den deutschen Geographen, Kartographen und Forschungsreisenden Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833–1905) zurück. Zwischen 1868 und 1872 bereiste er einen Großteil der chinesischen Provinzen, erforschte das Land und gab der transkontinentalen Verkehrsverbindung vom Mittelmeer bis ins ferne China den Namen Seidenstraße. Im Grunde ist dies eine sehr treffende, besonders eingängige Bezeichnung.

Allerdings ist sie etwas ungenau.

Unterrichtsmaterialien. Die Unterrichtsmaterialien zur Ostasiatischen Archäologie sind ein Angebot des Deutschen Archäologisches Institut (DAI), Abteilung Peking und der Chinesischen Akademie für Kulturerbe (CACH) für Lehrer und Schüler zur Ergänzung des Unterrichts in Fächern wie Deutsch, Geografie, Geschichte oder Kunst. Sie können als Themenkomplex für eine Projektwoche oder zur Förderung einzelner interessierter Schülerinnen und Schüler verwendet werden. Jeder Band besteht aus einem Schüler- und einem Lehrerheft.

Schülerheft. Im Schülerheft zum Thema „Die Seidenstraßen“ wird von Erfindungen und Schätzen, die über Land und Meere zwischen dem Mittelmeer im Westen und dem Pazifischen Ozean im Osten verbreitet wurden erzählt. Im Mittelpunkt steht das Land der Seide. Es geht um Handel, Transport und Leibgerichte genauso wie um Religionen, Sprachen und Schiffe – kurz, um vieles was Archäologen über die uralten Wurzeln gemeinsamer europäisch-asiatischer Traditionen herausfinden können.

Lehrerheft. Das zugehörige Lehrerheft enthält Arbeitsblätter als Kopiervorlagen, Lösungen und Zusatzinformationen. Die PDFs sowie ergänzende Materialien zur Verwendung im Unterricht werden zum freien Download bereitgestellt.


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