Donnerstag, 15. Oktober 2015

[ #theologie ] Die Attraktion der Scharia in der islamischen Welt

Eine knappe Propädeutik in das Wesen der Scharia, online in "Journal 21" von Dr. Arnold Hottinger.

Die meisten Europäer verstehen nicht, warum viele Muslime die Scharia preisen und verehren - und warum sehr viele von ihnen sie wieder einführen und unter ihr leben möchten. Diese Vorliebe können sie sich nur durch religiösem Fanatismus erklären.

In europäischen Augen ist die Scharia, das islamische Gottesgesetz, nichts anderes als grausames, mittelalterliches Gesetz, das Handabhacken für Diebstahl vorschreibt, Steinigung für Ehebruch und diskriminierende Behandlung der Frauen gegenüber den Männern.

Ein Gesetz gegen Willkür und dessen Missbrauch durch fundamentalistische Interpreten.

Der Autor. Dr. Arnold Hottinger (*6. Dezember 1926 in Basel) ist ein Schweizer Journalist und Publizist. Er war von 1961 bis 1991 Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in Beirut und berichtete über den Nahen Osten und die islamische und arabische Welt. Später war er Korrespondent in Madrid und schliesslich in Nikosia. Er arbeitete auch für viele Radiostationen, schrieb in Zeitschriften und publizierte zahlreiche Bücher über den Islam, Arabien und den Nahen Osten, von denen einige als Standardwerk gelten. Hottinger ist nach wie vor ein gefragter Fachmann und Referent; er lebt heute in Madrid.

Über "Journal 21". Journalistischer Mehrwert: Hier sind etwa 80 erfahrene Journalistinnen und Journalisten, die in grossen schweizerischen und deutschen Medienhäusern gearbeitet haben – oder noch arbeiten, tätig. Viele von ihnen sind oder waren Chefredaktoren, Redaktionsleiter, Ressortleiter, Korrespondenten oder Professoren. Ihr Wissen, das sie oft in jahrzehntelanger Arbeit angeeignet haben, möchten sie einem interessierten Publikum zur Verfügung stellen.

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