Donnerstag, 25. August 2011

Open Distance Learning: Literatur in der Wiener Moderne


Wien war im ausgehenden 19. Jahrhundert eine rasch wachsende, multiethnische Stadt, in der sich auch soziale, nationale und religiöse Gegensätze aneinander rieben. Die Frauen begannen ihre Rechte einzumahnen, Industrie und Verkehr entwickelten sich stürmisch, der Doppelstaat Österreich-Ungarn krachte in seinem Gefüge.

Wie in Architektur, Malerei und Musik fand auch in der Literatur um die Jahrhundertwende ein Generationswechsel statt; das neue stilistische Spektrum reichte von - teilweise nostalgischer - Auflösung ins Ornament bis zur klaren Umsetzung von Funktion in Form.

Die kulturwissenschaftlichen Bezeichnungen für diese Epoche pendeln prompt zwischen innovatorisch getönten Kennzeichnungen und Endzeitetiketten: also Moderne, Jung-Wien oder Jugendstil versus Dekadenz oder Fin de Siècle.

Lerner (Studierende, Lehrende und Interessierte) aus 51 europäischen Staaten haben sich schon beim freien interaktiven Lernpaket "Literatur in der Wiener Moderne" angemeldet. Man kann von seiner Uni, von Zuhause oder von Irgendwo studieren, und bestimmen selbst, wie schnell. Und auch Prüfungen ablegen, so man will oder muss.

Das Lernpaket ist  vom zuständigen Studiendekan der Universität Salzburg offiziell als Fernlernveranstaltung zugelassen:

  • die 20 Vorlesungen .... sind zum Lernen da Prüfungsstoff: Vorlesungen ohne "Zusatzinformationen
  • das Lexikon .... ist ein Nachschlagewerk 
  • die Texte ... sind zum Lesen da

Die insgesamt 20 Vorlesungen sollen bis auf weiteres unverändert bleiben, damit Lerner die Prüfungen ablegen wollen oder müssen "Lern-Sicherheit" in Richtung Prüfung haben!  Für die volle Nutzung des Programmes ist lediglich eine unbürokratische Registrierung erforderlich. Zumindest "Schnuppern" sollte man mal darin.

eSource:
Literatur in der Wiener Moderne
27.12.10/24.8.11/

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